Tipps zum Kochen in einer kleinen Küche

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Man braucht keine gigantische Gourmetküche um köstliche Mahlzeiten zuzubereiten. Das Geheimnis um in einer kleinen Küche klarzukommen sind Organisation, Planung und manchmal ein wenig Improvisation. Der vorhandene Platz sollte so gut wie möglich genutzt werden.

Für alle die mit dem Kochen in einer kleinen Küche zu kämpfen haben, gibt es hier ein paar Tipps, wie man mit nur wenig Arbeitsfläche oder Ablagemöglichkeiten gut auskommt.

1. Helle Farben und Licht

Mit hellen Farben, viel Licht und glänzenden Oberflächen kann man kleine Räume optisch größer erscheinen lassen.

2. Geschlossene Aufbewahrungslösungen

In einer kleinen Küche Ordnung zu halten ist keine einfache Aufgabe.

Um Ruhe in einen Raum zu bringen, kann es daher helfen die nicht zu bewältigende Unordnung hinter geschlossenen Türen zu verstecken.

In kleinen Räumen sollte man daher bewusst auf offene Regale verzichten und anstelle lieber auf Türen oder Boxen setzen, die ein aufgeräumtes Bild vermitteln und optische Größe ausstrahlen.

3. One-Pot-Gerichte

Wenn auch der Platz zum Kochen eng wird, dann empfehlen sich sog. One-Pot oder One-Pan-Gerichte. Hierbei handelt es sich um Rezepte, die in nur einer Pfanne oder Topf zubereitet werden können. Das spart Platz, Geschirr und Energie!

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4. Rezept-Überblick verschaffen

Wenn man sich beim Kochen an einem Rezept orientiert oder z.B. eine der heute sehr beliebten Kochboxen ausprobiert, dann kann es sehr ratsam sein, sich zunächst mit den einzelnen Schritten des Rezepts vertraut zu machen. Erst vollständig das Rezept lesen und dann mit dem Kochen beginnen.

Wann müssen Töpfe auf den Herd gestellt werden? Wann muss die Spüle zum Abtropfen der Nudeln verwendet werden? Wann muss das Gemüse gewaschen werden? Wann braucht man die Arbeitsfläche zum Schneiden auf einem Brettchen?

Wenn man nur sehr begrenzten Platz auf der Arbeitsfläche oder dem Herd hat, dann sollte man sich zuvor Gedanken über den geeigneten Arbeitsablauf machen. Vielleicht macht es für dich mehr Sinn einen Schritt vorzuziehen oder zurückzustellen. Es wäre ärgerlich, dies erst mittendrin beim Kochen zu erkennen und sich dann zu ärgern.

5. Mehrzweckgeräte benutzen

Keep it simple! Das ist das Motto für kleine Küchen, also sollte man sich nur auf die nötigsten Küchenwerkzeuge und Geräte beschränken, die eine Vielzahl von Aufgaben erfüllen können.

Ein einfaches Kochmesser kann Hunderte von Aufgaben erfüllen, während ein Bananen- oder Apfelschneider nur eine ausführen kann.

Eine universell einsetzbare Käsereibe kann nicht nur Käse, sondern auch verschiedenste Gemüsesorten, gefrorene Butter und Nüsse zerkleinern. Sogar der Schalen-Abrieb von Zitrusfrüchten ist mit einer handelsüblichen Reibe möglich.

Es muss nicht immer ein teures und großes Küchengerät sein, denn man kann auch mit einem simplen Handrührgerät Kuchen- und Brotteig vermengen, Sahne aufschlagen, Kaffeespezialitäten mixen (z.B. Dalgona Kaffee) oder Pudding- und Cremes herstellen.

Am besten macht man einen großen Bogen um die „Einweg“-Werkzeuge und setzt auf die bewährten klassischen Küchengeräte, mit denen schon Mutter und Großmutter gearbeitet haben.

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6. Vorbereitung

Die Profis nennen es „Mise en Place“, wir sagen Vorbereitung des Arbeitsplatzes.

Da der begrenzte Arbeitsbereich auf dem Küchentresen während des gesamten Kochvorgangs wahrscheinlich für mehrere Zwecke verwendet wird, empfiehlt es sich zunächst alle Zutaten entsprechend vorzubereiten. Dies beinhaltet messen, wiegen, hacken, waschen oder schneiden.

Erst wenn alle Zutaten vorbereitet sind, sollte tatsächlich mit dem Kochen begonnen werden. Auf diese Weise können stressige Multitasking-Situationen vermieden und der Arbeitsbereich optimal genutzt werden.

7. Abwaschen während des Kochens

Während kurzer Pausenzeiten, in denen man nichts zu tun hat und warten muss, kann gleich das angefallene Geschirr oder Utensil gereinigt werden. Anstatt den Topf zu beobachten, können nicht mehr benötigte Gegenstände weggeräumt werden. Hierdurch spart man Platz auf der Arbeitsfläche und minimiert den Aufwand nach dem Kochen.

8. Nutzflächen schaffen

Spülen und Herdplatten lassen sich durch geeignete Abdeckplatten in eine Vorbereitungsfläche verwandeln. Diesen Trick sollte man nicht unterschätzen, denn in einer kleinen Küche ohne ausreichend Arbeitsflächen, kann man so ernsthafte Platzprobleme umgehen.

Je nach Küchen- und Spülen-Modell gibt es sogar spezielle Schneidebretter, welche passgenau auf das Spülbecken oder den Herd passen. So kann die sonst ungenutzte Fläche direkt zum Vorbereiten der Zutaten genutzt werden.

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9. Mobiler Küchenwagen

Ein mobiler Küchenwagen mit mehreren Etagen und Ablageflächen auf Rollen ist ein wahrer Alltagsheld in kleinen Küchen. Der zusätzliche Platz kann geschickt für die Vorbereitungsphase genutzt werden, indem die geschnittenen und gehackten Zutaten auf der obersten Etage abgestellt werden können.

Diese mobile Vorbereitungsfläche kann nach Bedarf in die Küche hinein- und herausgefahren werden. Die meisten Küchenwagen haben untere Regalbretter für zusätzlichen Stauraum oder sogar seitliche Haken zum Aufhängen von Utensilien. Einige Modelle sind sogar zusammenklappbar und daher sehr platzsparend, wenn man sie gerade einmal nicht braucht.

10. Wandorganisation nutzen

Leere Wände können mit Haken und Regalen genutzt werden, um leichte Gegenstände wie Kochutensilien, Messbecher, Löffel, Küchentücher usw. aufzuhängen. Wenn die Wände stabil sind, können durch geeignete Haken auch Töpfe, Pfannen und schwere Gegenstände aufgehängt werden.

Magnetleisten an der Wand sind eine tolle Möglichkeit um Messer sicher und geordnet an einem Platz aufzubewahren.

Nicht nur Wände können als Aufbewahrungsplatz genutzt werden. Nutzt auch den Platz an der Innenseite der Schranktüren für Haken, Klemmbügel oder Magnete. Topf- und Pfannendeckel lassen sich durch eine einfache Stange oder Klemmhaken aufhängen.

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Auf Buzzfeed findest du einen hilfreichen Artikel mit vielen cleveren Tipps um den Kühlschrank zu organisieren und um Ordnung zu halten.

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